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		<title>Out Now: Die Dornröschen-Verschwörung</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimkino]]></category>
		<category><![CDATA[Die Dornröschen-Verschwörung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[UniVideoMagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht Dreharbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist die Dornröschen-Verschwörung für alle zu sehen, die am 5. Februar im Ringlokschuppen nicht dabei sein konnten. Natürlich können sich auch die Leute, die den Film schon kennen, selbigen gerne nochmal oder auch immer wieder ansehen. Wir haben damit beim 28. UniVideoMagazin den 3. Platz bei der Publikumswahl belegt sowie einen Sonderpreis erhalten. Hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=287&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Dornröschen-Verschwörung für alle zu sehen, die am 5. Februar im Ringlokschuppen nicht dabei sein konnten. Natürlich können sich auch die Leute, die den Film schon kennen, selbigen gerne nochmal oder auch immer wieder ansehen. Wir haben damit beim 28. UniVideoMagazin den 3. Platz bei der Publikumswahl belegt sowie einen Sonderpreis erhalten. Hier nun die beiden YouTube-Links, wobei der kürzlich geschnittene Director&#8217;s Cut für alle neu sein dürfte. In diesem Sinne wünsche ich nun viel Spaß und gute Unterhaltung! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Dornröschen-Verschwörung (28. UniVideoMagazin-Version)</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tandemworks.wordpress.com/2010/02/26/out-now-die-dornroschen-verschworung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/AG81iMtwxgY/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Die Dornröschen-Verschwörung (Director&#8217;s Cut)</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tandemworks.wordpress.com/2010/02/26/out-now-die-dornroschen-verschworung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/9RtMF3e4Kvc/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/287/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/287/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=287&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Supernova</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaminzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Gral]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektion]]></category>

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		<description><![CDATA[Da war er nun also, nur einige wenige Meter entfernt, zum Greifen nah. Doch er traute sich nicht mit seiner Hand den Gral zu umschließen. Er, der die tiefsten Täler durchschritten, die höchsten Berge überwunden, die größten Ozeane überquert hatte, ja er verblieb in einer sehnsüchtigen Beobachtung, die schon halb das Heiligtum berührende Hand sinken [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=278&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da war er nun also, nur einige wenige Meter entfernt, zum Greifen nah. Doch er traute sich nicht mit seiner Hand den Gral zu umschließen. Er, der die tiefsten Täler durchschritten, die höchsten Berge überwunden, die größten Ozeane überquert hatte, ja er verblieb in einer sehnsüchtigen Beobachtung, die schon halb das Heiligtum berührende Hand sinken lassend. Er fuhr mit seiner rechten Hand nachdenklich durch seinen dichten, dunklen Vollbart, in welchem an einigen Stellen bereits graue Akzente zu erkennen waren und die lange Reise, über Monate und Jahre, dokumentierten.</p>
<p>Nach einer schier ewiglichen Suche in Bibliotheken, Museen, Universitäten und weiteren kulturellen Institutionen fand er den Standort des Grals heraus. Er erinnerte sich genau an diesen einen trüben Wintertag, der die ohnehin vereisten Gesichter der Menschen weiter gefrieren ließ. Er hatte die gesamte Woche mit der Rekonstruktion einer alten Karte, sie stammte aus der Antike -  der Zeit der Cäsaren, der Tribunen, der großen Philosophen &#8211; verbracht. Ein Spaziergang durch den pulverfeinen Schnee, Blicke in die von dem reinen Weiß bedeckten Zweige der Bäume, sein weit in die Ferne schweifendes und dennoch zielloses Schauen über die das Sonnenlicht reflektierende Eisfläche eines gefrorenen Sees brachte die Erleuchtung.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/02/lightgraffiti03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-285" title="http://www.toxel.com/wp-content/uploads/2009/01/lightgraffiti03.jpg" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/02/lightgraffiti03.jpg?w=500" alt=""   /></a></p>
<p><span id="more-278"></span>Die Karte setzte sich wie von selbst urplötzlich vor seinem geistigen Auge zusammen, er erkannte das Ziel, wusste jedoch nicht, wo es lag. Es ist müssig nun davon zu erzählen, wie er es suchte und schließlich fand, denn er begann als junger Mann und steht nun bereits gegen Ende seines Daseins vor ihm. Zu lang würde das Berichten dauern, zu viele Seiten würden von schwärmerisch-melancholischen Zeilen gefüllt werden und zu viel Wehmut würde durch diese in die Herzen der geschätzten Leser gelangen. Deshalb bleiben wir bei der eingangs beschriebenen Szene: dem nach dem Gral greifenden, jedoch davon ablassenden Mann.</p>
<p>Der Gral, wie er nun in greifbarer Nähe vor ihm stand, war wunderschön und das ist noch die größte Untertreibung. Von ihm ging ein goldener Glanz aus, der eine wohlige Wärme ausstrahlte. Die kunstvollen Ornamente und die glitzernden Edelsteine mussten zwangsläufig bei jedem Betrachter den Funken zur Leidenschaft überspringen lassen. Viele würden gierig danach greifen, es kaum erwarten können, davon zu kosten. Doch unser Protagonist gehörte zu den einigen Wenigen, welche befangen vor ihm stehen, erstarrt vor der Schönheit und unfähig diese an sich zu nehmen.</p>
<p>All die vielen Stufen herauf hatte er sich vorgestellt, wie es wäre ihn zu sehen, zu bewundern, zu nehmen, zu kosten. Nun war er weder bereit, noch würde er es so schnell werden, dies wurde ihm in diesem Moment klar. Zwar war der Gral von unbeschreiblicher Perfektion und erhellte den dunklen Raum allein durch seine strahlende Präsenz. Doch der Mann erkannte, dass der Gral ihn nicht beachtete, nicht ihm sein Funkeln galt. Und da wurde er sehr bestürzt, nicht in der Weise einer resignativ-depressiven Bestürzung, wie es ihm vielleicht in seinen Jugendjahren widerfahren wäre, sondern es war eher eine traurig-schöne Erkenntnis, die ihn auf eine nicht rational zu erklärende Art zutiefst glücklich machte. So wie er mit gesenkten Kopf da stand, hätte es ein Außenstehender anders interpretieren können, doch dieser Außenstehende hätte, wie der Mann den Gral, nur eben von seiner Fassade her beurteilen können. In Wirklichkeit lächelte der Mann nämlich, eines dieser Lächeln, welches von Weisheit, Erfahrung und Güte zeugte. Zugleich lief ihm eine Träne der Freude über die Wangen, welche sich den Weg durch seinen dichten Bart bahnte, kurz an seinem Kinn verharrte und nachdem sie sich dort komplett versammelt hatte, von diesem löste und zu Boden viel. Durch das Licht des Grals wurden tausende Erinnerungen des Mannes darin reflektiert, schöne sowie schreckliche, und all diese zusammen machten ihn zu dem, der er war.</p>
<p>Langsam drehte er sich um, mit einem letzten Blick den Gral streifend und mit dem Wissen, dass er ihm solange entsagen müsse, bis er auch bereit sei, diesem gerecht und von ihm beachtet zu werden, drehte er sich um. Hinter ihm öffnete sich der Boden zu einem großen Spalt und Vibrationen fuhren über den Sockel, auf welchem der Gral stand. Durch diese kleinen Erschütterungen in Bewegung geraten wanderte er an den Rand seiner Plattform und stürzte schließlich in den Spalt, sein grelles Leuchten ward wie die Eruption der Sonne und erhellte die Dunkelheit, viele Hände griffen danach, doch nun war er auf eine Reise gegangen und so entglitt er ihnen früher oder später wieder.</p>
<p>Der Mann trat ins Freie, es war ein trauriger Herbst. Um ihn herum regierte die triste Traurigkeit und der Himmel war grau, als würde dieser im nächsten Augenblick Asche regnen wollen. Er blieb inmitten einer kargen Lichtung stehen und blickte mit geschlossenen Augen gen Himmel. Ein halbes Jahr später war diese Lichtung durch die Wärme der sommerlichen Sonnenstrahlen und des vorangegangenen belebenden Frühlings in ein sattes Grün gehüllt. In dem Gras der prächtigen Lichtung wiegten sich rote Mohnblumen. Tigeraugen flatterten durch die Luft und setzten sich auf die ein oder andere strahlend-leuchtende Pflanze. Der blaue Himmel war wolkenlos und ein mächtiger Adler nutzte die frischen Ostwinde zum Auftrieb, stieß schließlich hinab auf die Lichtung, setzte sich auf den gesunden Ast einer stolzen Eiche und blickte mit seinen scharfen Augen in die weite Ferne.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/278/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/278/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=278&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Dornröschen-Verschwörung</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 19:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimkino]]></category>
		<category><![CDATA[Dornröschen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[UniVideoMagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsicht Dreharbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn des Wintersemesters 2009/2010 bin ich in das schillernd-verruchte Filmgeschäft eingestiegen und war an zwei Kurzfilmen im Seminar &#8222;Vorsicht Dreharbeiten!&#8220; an der Universität Bielefeld beteiligt. So feierte ich in dem 90-Sekünder &#8222;Blind Affair&#8220; mein Debüt als Schauspieler und wurde auch sogleich in die Welt des Glitzer und Glamour eingeführt. Im Rausch von Koks und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=264&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Wintersemesters 2009/2010 bin ich in das schillernd-verruchte Filmgeschäft eingestiegen und war an zwei Kurzfilmen im Seminar &#8222;Vorsicht Dreharbeiten!&#8220; an der Universität Bielefeld beteiligt. So feierte ich in dem 90-Sekünder &#8222;Blind Affair&#8220; mein Debüt als Schauspieler und wurde auch sogleich in die Welt des Glitzer und Glamour eingeführt. Im Rausch von Koks und Nutten wurde mir klar: höhere Weihen warten auf mich! So entwarf ich das Drehbuch für den Fünfminüter &#8222;Die Dornröschen-Verschwörung&#8220;. Während der Dreharbeiten übernahm ich zudem die Rolle des Regisseurs und Schauspielers in Personalunion. Durch meinen mittlerweile gestiegenen Einfluss in der Filmbranche gelang es mir eine fähige Crew um mich zu versammeln sowie zahlreiche Gaststars zu engagieren &#8211; Produktionen wie &#8222;Oceans Eleven&#8220; sind ein Scheiß dagegen!</p>
<p>Nach etlichen Drehtagen und einer anstrengenden Postproduction ist nun das Werk vollbracht. Nach eingehender Prüfung wurde der Film zwar gekürzt, hat aber die Vorrunde überstanden und sich somit für die Vorführung am 5. Februar im Ringlokschuppen in Bielefeld qualifiziert. Aufgrund des großen Interesses präsentiere ich an dieser Stelle nun eine Hanvoll Screenshots aus dem fertigen Film, um ein wenig Appetit zu machen.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-265" title="Die Dornröschen-Verschwörung" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaa.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a><span id="more-264"></span><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-266" title="Märchenonkel" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aa.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Ein kritischer Blick ins Glas: unser Märchenonkel.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-267" title="Rauch" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaa.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Rauchende Nichtraucher: der schauspielende Regisseur.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaaa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-268" title="Held" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaaa.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Ausgeprägter Orientierungssinn: Wo gehts denn zu Dornröschen?</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/yoshi.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-269" title="yoshi" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/yoshi.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Schlechtes Sushi macht ihn wütend: mein Japanisch-Lehrer.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaaaaa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-270" title="Dornröschen" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/aaaaaaa.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Hundertjähriger Schlaf: das Dornröschen.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/a.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-271" title="Helden-Alltag" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/a.jpg?w=500&#038;h=400" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Auch Helden brauchen mal eine Auszeit.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/ausschnitt_mitmachaufruf.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-272" title="Plakat ws 0910" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/ausschnitt_mitmachaufruf.jpg?w=169&#038;h=300" alt="" width="169" height="300" /></a></p>
<p>Am 5.  Februar werden im Ringlokschuppen in Bielefeld im Rahmen des mittlerweile 28. UniVideoMagazins kultige Kurzfilme zum Thema &#8222;Heimat&#8220; vorgestellt. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Beginn ab 20:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, was sich aber definitiv lohnen wird, zumal im Anschluss noch eine ordentliche Party im Ringlokschuppen stattfinden wird. Also kommt vorbei und stimmt für &#8222;Die Dornröschen-Verschwörung&#8220; und &#8222;Blind Affair&#8220;! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/264/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=264&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Dornröschen</media:title>
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		<item>
		<title>Damnatio (III): Deus Ex [Incendium]</title>
		<link>http://tandemworks.wordpress.com/2010/01/21/damnatio-iii-deus-ex-incendium/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 22:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Mensch mit Stierkopf und allen weiteren Eigenschaften dieses Geschöpfes, also Muskeln und vor allen Dingen spitze Hörner, kommt auf mich zugerannt. Mein Herz springt mir fast aus dem Brustkorb, aber irgendwas in mir sagt diesem Verrückten den Kampf an. Dem ersten Schlag weiche ich aus, der zweite trifft mich wie ein Vorschlaghammer in die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=261&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Ein Mensch mit Stierkopf und allen weiteren Eigenschaften dieses Geschöpfes, also Muskeln und vor allen Dingen spitze Hörner, kommt auf mich zugerannt. Mein Herz springt mir fast aus dem Brustkorb, aber irgendwas in mir sagt diesem Verrückten den Kampf an. Dem ersten Schlag weiche ich aus, der zweite trifft mich wie ein Vorschlaghammer in die Magengrube. Nach Luft ringend lehne ich mich an die Tür und der Wichser schaut mich mit seinem verdammten Stieraugen an. Ich versuche mit kraftlosen Händen ihm die Maske runterzureißen, aber vergeblich, meine Arme fallen schlaff herunter. Mich so an der massiven Eisentür abstützend, geht der Stiermensch ein paar Meter zurück, nimmt Anlauf und richtet seine Hörner direkt auf meinen Oberkörper. </span>Dann rennt er auf mich zu. Noch 10 Meter, noch 5. &#8222;Komm schon!&#8220;, denke ich. In mir regt sich der pure Überlebensinstinkt. Drei, zwei, eins.</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/hell.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-260" title="fire" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/hell.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><span style="font-size:small;"><span id="more-261"></span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"> Mehr entkräftet fallend als wirklich ausweichend entgehe ich im letzten Moment dem Angriff. Im Augenwinkel registriere ich, wie der Stier mit seinem Kopf gegen die Eisentür knallt, mein Fleisch verfehlend. Ich höre seine Hörner splittern, brechen, gefolgt von einem Schrei, der aus keiner Menschenkehle kommen kann. Ich drehe mich um und sehe, wie der Stier am Kopf blutet. Mich über den wehrlosen Gegner beugend versuche ich ihm die Maske abzunehmen, ziehe an dem Ring, der durch seine Nase geht (wie lächerlich klischéehaft!), doch ich erreiche lediglich, ihm sein Riechorgan halb abzureißen. Den Nasenring in der Hand taumele ich fassunglos mit weit aufgerissenen Augen zurück, abwechselnd auf den besudelten Ring und das vor Blut überquellende Gesicht des Stiers starrend. &#8222;Du willst sicher wissen, was hier los ist, oder? Komm mit, ich zeige es dir!&#8220;, die Frau mit der höhnisch lachenden Porzellanmaske steht plötzlich neben mir. Sie greift in ihre Hosentasche und holt einen elfenbeinfarbenen Schlüssel aus ihrer Tasche, schließt damit die Tür auf und gibt mir mit einer wenig einladenden Geste zu verstehen, dass ich die dahinter liegende Treppe hinabsteigen solle. &#8222;Was habe ich noch zu verlieren?&#8220;, denke ich und trete hindurch. Vor mir geht es steil hinab in die Dunkelheit.</span></p>
<p><span style="font-size:small;">Ich steige direkt hinter der Frau mit der Porzellanmaske die Treppen runter. Sie hat eine kleine Taschenlampe dabei, jedoch verdunkelt diese Funzel mehr, als dass sie erhellt. Es scheinen endlos viele Stufen zu sein, das Zählen selbiger lohnt sich nicht. Schließlich kommen wir zu einer weiteren Tür oder besser gesagt, einem organischen Etwas, welches sich bei unserem Näherkommen öffnet und sofort hinter uns wieder schließt. Vor mir liegt eine enorme Halle, ach, was sage ich, eine gigantische Grotte. Unter den schmalen, steinigen Wegen liegt ein See voller Lava, dessen aufsteigende Blasen regelmäßig platzen und einen Schwall übelriechender und betäubender Schwefelgase freisetzen. Ich fühle mich den ganzen Weg über diese Stege beobachtet, nicht von der vor mir und sich stetig umdrehenden Porzellanfrau, sondern von etwas anderem, vor dem ich mich wesentlich mehr fürchten sollte. Wir kommen in einen engen Gang, hier und da liegen Knochen, Schädel sowie andere Überreste. An einer Stelle sehe ich einen blutbeschmierten Hammelkopf und als ob die Frau meine Gedanken lesen könnte, sagt sie mir nur leicht mit dem Kopf schüttelnd „Ein anderer!“. Zunehmend enger wird der Gang und zunehmend organischer werden die Wände. Wie durch eine extrem elastische Haut greifen verdammte Seelen nach mir, drücken ihre Köpfe durch die dünne Zellmasse und reissen gespenstisch ihre Münder auf, so als ob sie mir etwas sagen wollten. Warnen sie mich? Soll ich umkehren? „Dafür ist es jetzt zu spät!“, sagt sie wieder meine Gedanken lesend. Wir kommen in der Mitte eines riesigen Plateaus an und bleibe abrupt stehen. „Warte!“, sagt mir die Frau herrisch. Daraufhin frage ich fordernd: „Was kommt nun? Der Teufel höchstpersönlich?“. „Verdammt richtig!“, raunt mich eine tiefe, kehlig-vibrierende Stimme an. </span></p>
<p><span style="font-size:small;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size:small;">Übernächste Woche steigt das große Finale von &#8222;Damnatio&#8220; &#8211; wer es verpasst, der sei bis in alle Ewigkeit verdammt!</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/261/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/261/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=261&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Cyberchondrie &#8211; Des Hypochonders neue Leiden</title>
		<link>http://tandemworks.wordpress.com/2010/01/19/cyberchondrie-des-hypochonders-neue-leiden/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 14:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fenster zum Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberchondrie]]></category>
		<category><![CDATA[Daumen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnittwunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit wundere ich mich über die vielen Klicks von Jupps Erlebnisbericht &#8222;Wie eine Schnittwunde mein Leben veränderte&#8220;. Dies mag vielleicht an Jupps schöner Erzählweise liegen oder aber die Leute sind einfach besorgt um ihren kleinen Knuddelbär. Ich habe eine weitere Möglichkeit erschlossen: Cyberchondrie! Der eine oder die andere mag sich nun verwundert den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=257&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit geraumer Zeit wundere ich mich über die vielen Klicks von Jupps Erlebnisbericht &#8222;Wie eine Schnittwunde mein Leben veränderte&#8220;. Dies mag vielleicht an Jupps schöner Erzählweise liegen oder aber die Leute sind einfach besorgt um ihren kleinen Knuddelbär. Ich habe eine weitere Möglichkeit erschlossen: Cyberchondrie! Der eine oder die andere mag sich nun verwundert den Kopf kratzen und fragen, was das denn nun schon wieder für ein neues Modewort sein soll. Wenn man unser allseits griffbereites und beliebtes Wikipedia zu Rate zieht, dann steht dort zu dem Begriff &#8222;Cyberchondrie&#8220; folgendes: &#8222;ein Kofferwort aus <em>Cyber</em> und <em>Hypochondrie</em>, bezeichnet einen pathologischen Zustand beim Menschen, bei dem hypochondrische Tendenzen durch Informationen aus dem Internet ausgelöst oder verstärkt werden&#8220;.</p>
<p>Es stellt sich nun die Frage, ob der Artikel &#8222;Wie eine Schnittwunde mein Leben veränderte&#8220; tatsächlich unabsichtlich in genau diese Sparte schlägt. Eine erste Beantwortung gibt Google. Gibt man in die Suchleiste die Stichworte &#8222;Daumen&#8220; und &#8222;Schnittwunde&#8220; ein, so ist der TandemWorks-Artikel auf Platz 4 geführt &#8211; so hoch wie kein anderer Beitrag unseres Blogs!</p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/hypochonder2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-258" title="Hypochonder - rippenspreizer.de" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/hypochonder2.jpg?w=300&#038;h=271" alt="" width="300" height="271" /></a></p>
<p><span id="more-257"></span>Greift man den Erklärungsansatz auf, so kann es tatsächlich sein, dass mein werter Tandempartner einen Beitrag zum sich immer weiter ausbreitenden Krankheitsbild der Cyberchondrie geleistet hat. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass sich immer mehr Menschen bei Beschwerden zuerst an den &#8222;Dr. Internet&#8220; wenden, ganz in der Hoffnung, beruhigt zu werden. In den meisten Fällen tritt allerdings das genaue Gegenteil ein: zunehmende Beunruhigung und Hineinsteigerung in die Beschwerden. Grund dafür sind zu viele unkompetente und angstmachende (oftmals falsche!) Beiträge von Usern. Während ein Besuch bei dem Arzt des Vertrauens meist für eine schnelle Klärung der Symptome und somit der Ängste sorgen kann, so wird im Internet lediglich spekuliert, eine Ferndiagnose von Laien gestellt, die immer das Schlimmste wie z.B. Krebs in allen Variationen oder einfach den baldigen Tod des Beunruhigten vermuten.</p>
<p>Ein kurioses Beispiel dafür kann ich aus meiner eigenen Erfahrung bringen. Auch ich würde mich, was Krankheiten angeht, durchaus als ängstlich einstufen und auch ich habe schon einmal das ein oder andere gegoogelt, wurde aber &#8211; wie oben beschrieben &#8211; immer nur mehr beunruhigt und habe mich dann lieber an einen realen Arzt gewendet. Als ich mir vor guten zwei Jahren den kleinen Zeh gebrochen habe und es einfach nicht heilen wollte, habe ich aus Spaß mal meine Beschwerden eingegeben und bin teilweise aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. User, die sich als Laien-Doktoren ausgaben, haben doch tatsächlich anderen Leuten, die sich ebenfalls den kleinen Zeh gebrochen hatte, umgehend einen Besuch beim Arzt aufgedrängt &#8211; denn andernfalls würde man auch daran sterben oder innerlich verbluten können&#8230; bei mir sind beide Möglichkeiten bisher nicht eingetreten.</p>
<p>Wie dem auch sei, jeder Schnupfen, jeders Jucken, Zwicken oder Husten wird in dem ein oder anderen Forum als Symptom einer todbringennden Krankheit gedeutet und genau diese Diagnosen von unwissenden LAien überstrahlen alle objektiven und sinnvollen Kommentare, die es zweifellos auch gibt. Ich wollte an dieser Stelle nur einen kleinen Einblick in das neue Problemfeld der Cyberchondrie, sozusagen der weiterentwickelte Hypochondrie, geben und zugleich den Ansturm auf Jupps Artikel näher beleuchten. Auch von meinem Alltag her weiß ich, dass sich immer mehr Leute selbst bei den kleinsten und unbedeutendsten Wehwechen gleich die schlimmste Krankheit ausmalen &#8211; ich spreche da leider aus eigener Erfahrung. Bevor ihr euch aber im Internet falsche Ratschläge und zweifelhafte Diagnosen holt, die euch nur weiter verunsichern, solltet ihr einfach die Ruhe bewahren und gegebenfalls euren Hausarzt aufsuchen &#8211; denn auch Jupp hat seine schwerwiegende Schnittwunde im Daumen überlebt und erfreut sich wieder bester Gesundheit! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also bleibt gesund und stets bei kühlem Verstand!</p>
<p>Wer mehr über das neue Krankheitsbild &#8222;Cyberchondrie&#8220; erfahren will, dem empfehle ich folgende Artikel:</p>
<p>http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/tid-9411/cyberchondrie-krank-durch-doktor-google_aid_268018.html</p>
<p>http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-Forscher-untersuchen-Cyberchondrie-218732.html</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/257/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=257&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Hypochonder - rippenspreizer.de</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Damnatio (II): Carpe Noctem</title>
		<link>http://tandemworks.wordpress.com/2010/01/04/damnatio-carpe-noctem/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 19:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Orgie]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Suspense]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einigen Wutschreien und Schlägen gegen die Wand finde ich langsam meine Fassung wieder. Jetzt bloß cool bleiben, es gibt für alles eine Erklärung und wenn sie noch so beschissen ist. Ich gehe den Gang hinunter, immer dem Geräuschpegel entgegen. Ein Typ, dessen Gesicht ich nicht erkenne, da es die Lichtverhältnisse nicht zulassen, schleust mich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=252&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Nach einigen Wutschreien und Schlägen gegen die Wand finde ich langsam meine Fassung wieder. Jetzt bloß cool bleiben, es gibt für alles eine Erklärung und wenn sie noch so beschissen ist. Ich gehe den Gang hinunter, immer dem Geräuschpegel entgegen. Ein Typ, dessen Gesicht ich nicht erkenne, da es die Lichtverhältnisse nicht zulassen, schleust mich durch eine große Metalltür, durch dessen Bullauge vereinzelte Lichtstrahlen fallen. So gelange ich in einen riesigen Saal, welcher von Stroboskop-Licht und Laser-Gewitter erfüllt ist. Dazu passend liefert die Musik hämmernde Beats. &#8222;Muss wohl ein Königreich für Epileptiker sein&#8220;, denke ich sarkastisch lachend und steuere auf eine Ecke des Raums zu, welche die meisten Ähnlichkeiten zu einer Bar aufweist. </span></p>
<p><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/torsten-warmuth-belle-de-nuit-20091.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-254" title="© Torsten Warmuth: Belle de nuit 2009" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2010/01/torsten-warmuth-belle-de-nuit-20091.jpg?w=300&#038;h=181" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p><span style="font-size:small;"><span id="more-252"></span></span></p>
<p><span style="font-size:small;">Überhaupt hätte das alles hier als Disco bezeichnet werden können, wären da nicht überall dieser heruntergekommenen Wände, die rostigen Rohre und die heraushängenden Leitungen. Wieso schockiert es mich eigentlich nicht, dass auf der Tanzfläche nicht zu diesen lächerlich-einfältigen Bässen getanzt wird, sondern das dort eine Orgie stattfindet, wie sie ein Dionysos nicht besser hätte zelebrieren können? Wahrscheinlich ist das noch der Schockzustand oder vielleicht sind es die Drogen, die sie in mich gepumpt haben. Auf jeden Fall teiben es dort diverse mit Tiermasken ausgestatte, menschenähnliche Gestalten hemmunglos miteinander: Tiger mit Bären, Elefanten mit Nashörnern etc. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf, ich bin mir sicher, Ihr hättet ein treffendes Äquivalent auf der Tanzfläche gefunden. </span></p>
<p><span style="font-size:small;">Mit einiger Mühe reiße ich nun meine Augen von dieser wabernden, wogenden, schwitzenden, sich stetig paarenden und mittlerweile zu einer einzigen gewordenen Geschöpfansammlung, lasse mich bei der Bar angekommen auf einem der Hocker, den ich zuvor auf Reinlichkeit überprüft habe, nieder und bestelle bei dem Esel hinter der Theke einen doppelten Whiskey. &#8222;Und gib mir bloß ein sauberes Glas, sonst prügel ich dir dein verdammtes Grinsen aus deiner Scheiß-Fresse!&#8220;, war ungefähr mein Wortlaut bei der Bestellung. Damit hatte ich sogar Erfolg. Ich nippe also an meinem Whiskey und bin immernoch irgendwie befangen von diesen vielen Leibern, die ihre Geschlechter in Einklang zu den hämmernden Beats miteinander verbinden und zu einem großen Organismus verschmilzen, der früher oder später eine Saat gebähren muss. &#8222;Wundervoll, nicht?&#8220; Neben mir steht auf einmal eine Frau, die im Gegensatz zu den anderen Besuchern keinen Tierkopf auf hat, sondern ihr Gesicht durch eine Porzellanmaske bedeckt, welche eine überproportional lange Nase aufweist und ein widerlich-frivolles Grinsen besitzt. &#8222;Ansichtsache&#8220;, antworte ich ihr kurz angebunden. &#8222;Du hast die Nachricht also gelesen? Gut, dann komm nun mit mir, ich werde dich in den Himmel führen!&#8220;, entgegnet sie schon mein Handgelenk umfassend. &#8222;Ich will nur hier raus, Kleines. Nicht mehr und nicht weniger!&#8220;, erwidere ich und mache mich los. &#8222;Der einzige Weg hier raus führt direkt durch die Hölle und du solltest dich nicht widersetzen, es könnte dir sonst Leid tun!&#8220;, gibt mir die Frau mit ihren messerscharfen Worten zu verstehen. </span></p>
<p><span style="font-size:small;">Ich habe mittlerweile die Schnauze voll, trinke meinen Whiskey aus und drehe mich zum Gehen um. In meinem Rücken höre ich sie nur noch so etwas wie &#8222;Schade, dass es so kommen muss&#8220; sagen. Im nächsten Moment werde ich von einem sehr großen und vor allem sehr starken Etwas an den Schultern gefasst, herumgewirbelt und gegen die Wand geschmettert, dass ich die Knochen in meinem Körper knacken höre. Meine Konstitution ist jedoch nicht die schlechteste, weshalb ich mich wieder aufrappele und geistesgegenwärtig nach rechts ausweiche. Der Schlag meines schattenhaften Widersachers geht ins Leere, lässt aber ausreichend Putz von der Wand bröckeln, damit ich mich anstatt zur Konfrontation, zur Flucht entscheide. Direkt gegenüber der Tanzfläche sehe ich eine Leuchtschrift über einer Tür &#8211; wenn es einen Ausgang gibt, dann diesen. Ohne nachzudenken stürze ich mich in die sich begattende Menge, werde halb verschluckt, halb zur Teilnahme aufgefordert, stoße doch die schwitzigen Leiber mit meiner Schulter fort. Es ist nicht nur eine Magengrube, die ich dabei mit meinen Tritten erwische und allen Statistikern sei gesagt, dass ich bestimmt mehr als ein Dutzendmal verflucht worden bin. Mir solls recht sein, solange sich dieser wesentlich größere, kranke Wichser nicht so schnell wie ich durch die Menge arbeitet. Ich renne auf die Tür zu, stoße sie mit einem lauten Krachen auf und renne den Gang hinunter, biege nach rechts hab, laufe Stufen hinunter, ein weiterer Gang, dann links zu einer Tür. Mit Gewalt drücke ich die Klinke nach unten. Verschlossen! Nun erfasst mich die pure Panik. Aber alle Tritte und Schläge helfen bei dieser massiven Eisentür nicht, Sackgasse! Und mit mächtigen Schritten biegt mein Häscher um die Ecke&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size:small;">Verpassen sie auch nächste Woche nicht die Fortsetzung von „Damnatio“!</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/252/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=252&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Tris</media:title>
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			<media:title type="html">© Torsten Warmuth: Belle de nuit 2009</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Damnatio: Sedes Beatae</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 21:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaminzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[B-Movie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Suspense]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Tage, an denen begehe ich Fehler, große und schlimme Fehler. Heute ist einer dieser Tage, an dem ich einen Fehler begangen habe, einen großen und schlimmen Fehler. Ich hätte diesen Freaks auf der Party nicht trauen dürfen, die mich mit irgendeinem belanglosen Zeug vollgelabert haben. Überhaupt hätte ich gar nicht zu dieser [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=245&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Es gibt so Tage, an denen begehe ich Fehler, große und schlimme Fehler. Heute ist einer dieser Tage, an dem ich einen Fehler begangen habe, einen großen und schlimmen Fehler. Ich hätte diesen Freaks auf der Party nicht trauen dürfen, die mich mit irgendeinem belanglosen Zeug vollgelabert haben. Überhaupt hätte ich gar nicht zu dieser Party gehen sollen, aber da war eben Sarah und wie das nunmal mit den Gefühlen zwischen Mann und Frau ist, sie treiben einen zu Dingen, die man eigentlich gar nicht machen will, die einem widerstreben. Erst recht hätte ich aber nicht diesen verdammten Drink von diesen komischen Typen in diesen seltsamen Outfits trinken sollen, der hat mich total umgehauen. Dies ist mein Fehler, vielleicht mein letzter. Gerade deshalb bitte ich Euch, mir zuzuhören, denn ich erzähle Euch nun die Geschichte meiner letzten Stunden.</span></p>
<p><span style="font-size:small;"><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2009/12/senses-fail"><img class="aligncenter size-medium wp-image-247" title="Senses Fail - Let it enfold you" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2009/12/senses-fail-let-it-enfold-you1.jpg?w=300&#038;h=256" alt="" width="300" height="256" /></a><span id="more-245"></span></span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Mit hämmernden Kopfschmerzen schlage ich mühevoll meine Augen auf. Diese beschissenen Freaks müssen mir k.o.-Tropfen in den Drink gemischt haben und dabei bin ich nichtmal von schmächtiger Statur, ganz im Gegenteil, eigentlich bin ich sogar recht kräftig, kann mich zumindest nicht beschweren. Wo bin ich überhaupt? Mit einer Hand an meinem brummenden Schädel stehe ich vom Fußboden auf. Ich bin auf einer Toilette. Als hätte die dreckige Kloschüssel nicht als Beweis gereicht, sind die gesamten Wände mit Kot und sonstigem Unrat beschmiert. Leider sieht auch der Boden nicht besser aus und mich beschleicht ein starkes Ekelgefühl, dass ich bewusstlos in dem Urin anderer gelegen habe. Wer hat mich überhaupt hier hin geschaff? Und warum überhaupt? Außerhalb der Kabine höre ich rege Schritte, begleitet von dumpf dröhnender Musik außerhalb der sanitären Anlagen, welche ihren Namen nicht verdienen. Ich kann nicht die ganze Nacht (war es eigentlich noch nachts?) auf diesem Scheißhaus auf Erlösung warten, weshalb ich die vor Schmutz starrende Tür bei der Öffnung so wenig wie möglich berühre. Eine ganze Reihe Pissoirs ist das Erste was ich sehe. Das Zweite ist ein Mensch mit einem Hammelkopf, der in eines der Becken pinkelt. Reibt Ihr Euch auch gerade die Augen? Ich jedenfalls habe es getan, doch dies war erst der Anfang&#8230;</span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Ich gehe vorsichtig an dem Hammel, Menschen oder was auch immer dieses Geschöpf ist, vorbei. Von mir nimmt er keine Notiz, soll mir auch recht sein. Nach links geht es durch eine Tür zu den Waschbecken &#8211; muss ich betonen, dass es hier nicht im Geringsten besser aussieht, als in meinem &#8222;Aufwachraum&#8220;? Aus den Wasserhähnen kommt daher auch nichts als ein rostiger Schwall öliger Flüssigkeit. Was geht hier bitte vor? Was ist das für eine Absteige? &#8222;Kannst du mir das vielleicht beantworten, du dreckiges Schwein?&#8220;, schreie ich einen Menschen (?) neben mir an. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich nicht ausfallend geworden bin, denn dieses Etwas neben mir trägt in der Tat eine Schweinemaske und wäscht sich tatsächlich mit dem Wasser aus der Leitung. Keine Antwort. Das Schwein anrempelnd, davon nimmt es ebenfalls keine Notiz, verlasse ich die Toilettenräume und nähere mich dem Ursprung der grollenden Bässe, welche wie Faustschläge in meinen Schädel knallen. Wieder muss ich an meinen Kopf fassen. Ein Königreich für eine Aspirin! Aber erstmal muss ich hier raus, wie auch immer und was auch immer es kosten möge. Meine Taschen wurden von diesen Bastarden aber gründlich gelehrt, nichts mehr drin außer Staub, ein paar Cent-Stücken und&#8230; Moment, da ist ein Zettel, offenbar eiligst abgerissen aus einem Block, in meiner Tasche. Eilig entknülle ich ihn und beäuge die Nachricht die darauf steht &#8222;Wenn du in den Himmel willst, musst du vorher durch die Hölle gehen! Ich erwarte dich an der Bar, lass nicht zu lange auf dich warten, sonst&#8230;&#8220; An dieser Stelle wird die Nachricht unleserlich, was nicht an der ansonsten sauberen Handschrift liegt, sondern an dem verkrusteten Blut. </span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-size:small;">Verpassen Sie nächste Woche auf keinen Fall den zweiten Teil von „Damnatio“!</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/245/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/245/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=245&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Tris</media:title>
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			<media:title type="html">Senses Fail - Let it enfold you</media:title>
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		<title>Von Apps und Abwrackprämien</title>
		<link>http://tandemworks.wordpress.com/2009/12/28/von-apps-und-abwrackpramien/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 12:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fenster zum Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[erweiterter Suizid]]></category>
		<category><![CDATA[Flatratepuff]]></category>
		<category><![CDATA[Unwort des Jahres 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Internetseite http://www.unwortdesjahres.org/ wählt jedes Jahr die schlimmsten, hässlichsten und dabei vielsagendsten Wörter des Jahres. In den letzten Jahren sind dabei wunderbare Neologismen wie &#8222;Ehrenmord&#8220;, &#8222;Luftverschmutzungsrechte&#8220;, &#8222;Humankapital&#8220; oder &#8222;Outsourcing&#8220; gekührt worden. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Fülle an Unwörtern schier unüberblickbar ist, deswegen biete ich mal einige schöne [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=242&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internetseite http://www.unwortdesjahres.org/ wählt jedes Jahr die schlimmsten, hässlichsten und dabei vielsagendsten Wörter des Jahres. In den letzten Jahren sind dabei wunderbare Neologismen wie &#8222;Ehrenmord&#8220;, &#8222;Luftverschmutzungsrechte&#8220;, &#8222;Humankapital&#8220; oder &#8222;Outsourcing&#8220; gekührt worden. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Fülle an Unwörtern schier unüberblickbar ist, deswegen biete ich mal einige schöne Vorschläge für unschöne Wörter an, die mich in diesem Jahr am meisten beeindruckt haben.</p>
<p>&#8222;Flatratepuff&#8220; &#8211; Sind denglische Komposita an und für sich schon ein Grauen für jeden Germanisten, ist dieses Wort auch noch aus zwei ohnehin schon negativ konnotierten Begriffen zusammengesetzt. Sinnbildlich steht es dann auch noch für die Art und Weise, wie sehr Hedonismus und Notgeilheit in unserer heutigen Gesellschaft bereits fortentwickelt sind. Ich will ja nicht wieder mit Hasstiraden über universelle Regression anfangen, ihr wisst ja schon was ich meine&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter" title="Flatratepuff" src="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/media_fast/626/dfgdfg_0821.564343.JPG" alt="" width="400" height="320" /></p>
<p><span id="more-242"></span>&#8222;Abwrackprämie&#8220; &#8211; Dieses Wort ist in all seiner Hässlichkeit sogar noch irgendwie poetisch, ein Paradoxon, das einem den Mageninhalt hochkommen lässt. Außerdem steckt wieder ein schöner sozialer Aspekt dahinter: mit Müll Geld machen, die große volkswirtschaftliche Botschaft des kompletten vergangenen Jahrzehnts!</p>
<p><img class="aligncenter" title="Aus Müll Geld machen: die Abwrackprämie" src="http://data.motor-talk.de/data/galleries/1141945/1255702/abwrackpraemie-44841.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>&#8222;App&#8220; &#8211; Einer meiner persönlichen Lieblinge, auch wenn das Wort vielleicht nicht so viel Aussagekraft hat wird damit mittlerweile so inflationär um sich geschmissen, dass man Wutpickel im Gesicht bekommt, sobald man die iPhone-Werbung im Fernsehen sieht, die das Ganze ins Rollen gebracht hat. Auch der Akronymisierungszwang des sogenannten &#8222;technischen Zeitalters&#8220; verbirgt sich dahinter. Ist nicht eigentlich alles eine &#8222;Application&#8220;? Kontaktlinsen zum Besser-Sehen oder Toilettenpapier zum Arsch-Abwischen etwa. Da sage ich nur: omg, lol, lmaa.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Gab's früher auch im &quot;Real-Life&quot;: Bier aus dem Handy." src="http://www.geeky-gadgets.com/wp-content/uploads/2008/07/ibeer.jpg" alt="" width="450" height="410" /></p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Wachstumsbeschleunigungsgesetz&#8220; &#8211; Wenn die Wirtschaft selbst nicht mehr imstande ist auf eigenen Beinen zu stehen, dann muss halt ein Gesetzt erlassen werden um das Wachstum zu beschleunigen. Oder was soll dieses irrsinige Riesenkomposita, das einem schon beim Aussprechen Schwierigkeiten bereitet sonst bedeuten? Generell ist 2009 wohl das Jahr der wirtschaftlich angehauchten Unwörter, weitere nette Beispiele wären da &#8222;notleidende Bank&#8220; oder &#8222;sozialverträglicher Stellenabbau&#8220;.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="(Quelle: cartooncommerz.de)" src="http://www.cartooncommerz.de/IIMS/content/IIMS_Gallery/gallery/bengen/2009_11_09_wachs.jpg" alt="" width="500" height="299" /></p>
<p style="text-align:left;">&#8222;Erweiterter Suizid&#8220; &#8211; Hier mal ein wunderschönes Beispiel für einen wirklich gelungenen Euphemismus. Wer hört schon gerne schreckliche Wörter wie &#8222;Amoklauf&#8220;, wo der deutsch-bürokratische Wortzschatz doch so nette Umschreibungen kennt? Im Umfeld dieses Wortes hört man dann oft noch weitere nette, aber mittlerweile schon fast veraltete Unwörter wie &#8222;Killerspiel&#8220;. Immer wieder ergreifend, politische Debatten über erweiterte Suizide zu hören.</p>
<p style="text-align:left;"><img class="aligncenter" title="25 Jahre erweiterter Suizid" src="http://deutschlandpolitik.files.wordpress.com/2009/06/karikatur_tetris.jpg?w=300&#038;h=404" alt="" width="300" height="404" /></p>
<p style="text-align:left;">Dies ist nur eine Auswahl an wunderbaren Unwörtern, wenn ihr Lust habt könnt ihr ja eure persönlichen Favoriten in den Kommentaren hinterlassen.</p>
<p style="text-align:left;">In diesem Sinne wünsche ich schon mal allen treuen Lesern (besonders dir, Sepp <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) einen guten Start ins neue Jahrzehnt. Auf dass der deutsche Wortschatz auch weiterhin mit so wunderbar unsinnigen Neuschöpfungen angereichert werde, denn davon kann es nie genug geben!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tandemworks.wordpress.com/242/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tandemworks.wordpress.com/242/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=242&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Flatratepuff</media:title>
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			<media:title type="html">Gab's früher auch im &#34;Real-Life&#34;: Bier aus dem Handy.</media:title>
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			<media:title type="html">(Quelle: cartooncommerz.de)</media:title>
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		<title>Frauen und Bausparverträge &#8211; eine Anekdote</title>
		<link>http://tandemworks.wordpress.com/2009/12/03/frauen-und-bausparvertrage-eine-anekdote/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Fenster zum Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Gummizelle]]></category>
		<category><![CDATA[Bausparvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Hedgefond]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens wurde ich von einer Freundin gefragt, was es mit dem Ausspruch „Eine Frau ist schließlich kein Bausparvertrag“ auf sich hat, welchen ein männliches Geschöpf im Rahmen eines abendlichen Gruppentreffs in einer Kneipe äußerte (über die Umstände herrscht hier keine Klarheit, wichtig sollen sie für den weiteren Verlauf dieses Berichts aber auch nicht sein). Natürlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=238&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Letztens wurde ich von einer Freundin gefragt, was es mit dem Ausspruch „Eine Frau ist schließlich kein Bausparvertrag“ auf sich hat, welchen ein männliches Geschöpf im Rahmen eines abendlichen Gruppentreffs in einer Kneipe äußerte (über die Umstände herrscht hier keine Klarheit, wichtig sollen sie für den weiteren Verlauf dieses Berichts aber auch nicht sein). Natürlich machte ich mir als Kulturpessimist und Melancholiker in Personalunion sofort meine Gedanken und antwortete ihr in Form eines Lehrervortrags folgendes:</p>
<p>„Eine sehr interessante These, dessen wahrer Kern in vielen Fällen bestätigt wird. Interpretieren wir, liebe Kinder, nun diese Aussage.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://tandemworks.files.wordpress.com/2009/12/bausparen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-239" title="http://media.financescout24.de/upload/Produkt-262x262-Bausparen_1492.jpg" src="http://tandemworks.files.wordpress.com/2009/12/bausparen.jpg?w=500" alt=""   /></a><span id="more-238"></span></p>
<p>Was ist ein Bausparvertrag? Ein Bausparvertrag ist in erste Linie eine sehr sichere Form der Geldanlage. Man zahlt in jährlichen Raten Beträge auf das Bausparkonto, bis ein gewisser Mindestbetrag angehäuft ist. Ab diesem Zeitpunkt hat man die Gelegenheit, mit dem Darlehen (plus eine Kreditnahme zu relativ günstigen Konditionen) zu investieren. Natürlich kann man auch einfach weiter sparen und sich später etwas umso tolleres gönnen.</p>
<p>Wie ist nun der Vergleich eines &#8222;Bausparvertrages&#8220; mit einer &#8222;Frau&#8220; zu verstehen? Auch in eine Frau investiert man oftmals horrende Summen in der Hoffnung, dass etwas lohnenswertes dabei herauskommt (diese Vorstellung kann von Mann zu Mann variieren). Dabei sind die „Ratenzahlungen“ allerdings kürzer und das Risiko, sein eingesetztes Kapital komplett zu verlieren, umso höher. Eine Anlage für einen sog. „one night stand“ – was das ist, müsst ihr noch nicht wissen – ist mit dem wenigsten Risiko behaftet, da unsere Gesellschaft (egal ob Mann oder Frau) generell dazu tendiert (vor allem unter Einfluss von bewusstseinserweiternden Drogen) ihre Körper zur sexuellen Befriedigung seiner/ihrer Selbst sowie der Stimulation der Allgemeinheit ohne wenn und aber freizugeben (was das mit Werte-Verfall und kulturellem Niedergang zu tun hat, lernen wir in der Oberstufe!). Eine wesentlich riskantere Form ist die Investition in längerfristige Beziehungen, da die Rendite-Raten der Frau in solchen sozialen Geflechten meist erheblichen Schwankungen bis hin zum gesamten Kapitalverlust ausgesetzt sind. Dementsprechend ist die Frau also kein Bausparvertrag, sondern, wenn man in dem Jargon der „New Economy“ sprechen möchte, eher ein „Hedgefond“.</p>
<p>Die Lehre aus unserer heutigen Stunde ist also: lieber erstmal in einen Bausparvertrag investieren als in eine Frau, also getreu dem Motto handeln „Lieber einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach!“ &#8211; denn da weiß man immerhin, was man hat – und was man hat, das hat man!</p>
<p>Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und vergesst nicht eure Hausaufgaben zu machen!“</p>
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		<title>Stuhlkreis (VI)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaminzimmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Schade, dass ich kein gläubiger Christ mehr bin. Meine Familie hatte sich von der Kirche angewandt, als ich noch ein kleiner Junge war. Der Pastor hatte meinen damals etwa neun Jahre alten Bruder eines Tages zu sich nach Hause eingeladen, ihm ein bisschen Obst angeboten und ihn dann darum gebeten, seine Hose auszuziehen. Das sei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tandemworks.wordpress.com&amp;blog=6545309&amp;post=235&amp;subd=tandemworks&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass ich kein gläubiger Christ mehr bin. Meine Familie hatte sich von der Kirche angewandt, als ich noch ein kleiner Junge war. Der Pastor hatte meinen damals etwa neun Jahre alten Bruder eines Tages zu sich nach Hause eingeladen, ihm ein bisschen Obst angeboten und ihn dann darum gebeten, seine Hose auszuziehen. Das sei ganz normal, wenn man bei einem Pastor zu Hause ist. Irritiert, aber gutgläubig erfüllte mein Bruder den priesterlichen Wunsch, ließ sich begutachten, anfassen und küssen.</p>
<p>Später erzählte er, entgegen der strengen Mahnung des Pastors, alles unserer Mutter. Ein paar Tage später fehlte von dem Pastor jede Spur, ein neuer kam, man sprach nicht darüber, die Gemeinde jauchzte weiter ihre Lobeshymnen auf das Lamm Gottes, nur meine Familie hatte man seitdem nicht mehr zum Gottesdienst antreffen können, nicht einmal sonntags. Das einzige Jauchzen, das man in unserem Haus nun zu hören bekam, waren die stillen Schluchzer der Mutter, eine strenge Katholikin, die ihren Glauben verloren hatte und sich schließlich mit ihren Sorgen an flaschenförmige Götzen wenden sollte.</p>
<p><span id="more-235"></span></p>
<p>Wäre ich ein gläubiger Christ, dann würde ich jetzt vielleicht so etwas wie ein Himmelsreich sehen, wie ich es mir in meiner kindlichen Vorstellung immer ausgemalt hatte. Ein Palast in den Wolken, mit einem großen, goldenen Tor, vor dem ein alter, bärtiger Mann mit starrer Miene sitzt, ein riesiges Buch zu seiner Hand. Natürlich würde er nicht lange nach einem Eintrag über mich suchen müssen. Der liebe Gott hat seine Augen schließlich überall und lässt über alle Begebenheiten genau Buch führen. Vielleicht hatten mich auch Nachbarn oder sogar Familienangehörige heimlich bespitzelt. Der Alte blickt in sein Buch, schaut mich dann mit hochgezogenen Augenbrauen an, schüttelt nun sanft lächelnd den Kopf und dann falle ich in einen brennenden Pfuhl, in dem es Asche regnet, und tanze bis ans Ende aller Tage mit den Succubi, während sie mir mit schrecklicher Langsamkeit den Kopf mit einem Dreizack abtrennen.</p>
<p>Doch das einzige was ich sehe ist ein dunkelblaues Nichts. In meinen Augenwinkeln blitzen ab und an hellere Streifen auf, rot, lila, aber auch gleißendes Weiß. Vielleicht ist es nur die Müdigkeit, die meinen Sinnen einen makaberen Streich spielt. Ich habe mir das Kaffeetrinken vor einiger Zeit abgewöhnt, da mich das Rasen meines Herzschlages anwiderte. Ich stellte mir mein Herz wie ein ungeborenes Embryo vor, das in meiner Brust sitzt, strampelnd, stöhnend, eine schwarze Flüssigkeit aushustend. Irgendwie war es mir das nicht wert, also die positiven, also die kurzfristigen Begleiterscheinungen des Koffeins, wenn ich dabei das Embryo in meiner Brust einer Abtreibung unterziehen müsste.</p>
<p>Deshalb bin ich ständig müde. Auch jetzt, im Schlund dieses chaotisch monotonen Bildes vor meinen Augen und in einem unpassenden Augenblick. Jemand betritt den Raum und reisst micht aus meiner müden Meditation. Ich höre die Tür ins Schloss fallen, drehe mich aber nicht um.</p>
<p>&#8222;Sie interessieren sich für Kunst?&#8220; fragt man mich.<br />
Nach einem kurzen Schweigen antworte ich: &#8222;Ein wenig. Aber mit diesem neumodischen Kram kann ich nichts anfangen.&#8220;</p>
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